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Wettbewerb in Netzen

Wettbewerb in Netzen
Typ: Vorlesung / Übung (VÜ)
Semester: WS
Dozent:

Prof. Dr. Mitusch

SWS: 2
ECTS: 4,5

Lernziel Bachelor
Die Studierenden

  • aktivieren ihre Grundkenntnisse der Mikroökonomik in einer problemorientierten Weise und erlernen so die Anwendung des theoretischen ökonomischen Instrumentariums auf konkrete und praktische Fragestellungen
  • haben eine plastische Vorstellung von den ökonomischen Charakteristika und Grundfragen von Netzwerkindustrien wie Telekom-, Versorgungs-, und Verkehrssektoren
  • verstehen die Besonderheiten von Netzwerkindustrien hinsichtlich Kostensituation und Wettbewerbsbedingungen

Master

Die Studierenden

  • kennen die ökonomischen Grundlagen und Querschnittsthemen der Netzwerkindustrien wie Wettbewerb, Wettbewerbsverzer- rung, staatlicher Eingriff, Preisbildung und Finanzierung
  • kennen zentrale Besonderheiten der Netzwerksektoren Telekom, Strom und Verkehr
  • sind in der Lage, abstrakte Konzepte und formale Methoden auf diese Gebiete zu übertragen und spezifisch anzupassen

Inhalt

Anknüpfend an die Mikroökonomie im Grundstudium (VWL 1) wird zunächst das “partialökonomische Modell” dargestellt, welches der adäquate Analyserahmen für die Industrieökonomik und viele wirtschaftspolitische Anwendungen ist. Sodann wird der für die Netzwerkökonomie zentrale Begriff der Kostensubadditivität (bzw. natürliches Monopol) dargestellt und in seinen Implikationen diskutiert. Weitere Themen: vertikale Beziehungen in Netzsektoren, Verkehrsmodellierung, Preise in Stromnetzen und Prinzipien der Infrastrukturfinanzierung nach Ramsey und Shapley.

Arbeitsaufwand

Gesamtaufwand bei 4,5 Leistungspunkten: ca. 135.0 Stunden Präsenzzeit: 30 Stunden
Vor – und Nachbereitung der LV: 45.0 Stunden
Prüfung und Prüfungsvorbereitung: 60.0 Stunden

Literatur

Literatur und Skripte werden in der Veranstaltung angegeben.